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Freitag, 22. September 2017

Balinesische Massage

Ich gestehe: Bislang habe ich die Massage, die man auf Bali bekommt, nicht geschätzt. Es stand zwar bei jedem Bali-Aufenthalt immer auch Massage auf dem Programm, aber dabei zählte eher der Wohlfühl-Effekt, als dass ich erwartet hätte, dass die Massage "etwas bringt", was in Thailand ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist.

Jetzt musste ich erkennen: Bei den bisherigen Aufenthalten auf Bali haben wir einfach kein Glück gehabt bei der Auswahl der Massage-Läden.

Denn: Wir waren jetzt zum zweiten Mal in Sanur bei einer Massage an der Hauptstraße, die wir wirklich genossen haben. Also muss ich Abbitte leisten.

Auch die balinesische Massage "bringt etwas" 😏 

Besonders beeindruckt hat mich die Intensität, mit der der Rücken massiert wurde. Der Rücken kommt nach meinem Geschmack nämlich in Thailand bei der Massage immer etwas zu kurz.


Und wir werden während der vier Wochen, die wir hier verbringen, bestimmt auch noch öfter zu Chintya gehen.


Donnerstag, 21. September 2017

Unsere Bali-Routine (1)

Wir sind jetzt seit 5 Tagen auf der Insel und allmählich zeichnet sich ein Schema für unseren Tagesablauf ab.

Nach dem Aufstehen trinken wir Tee und checken unsere E-Mails, lesen online die Nachrichten (aus Deutschland, Thailand und auch Bali, denn der Mt. Agung steht kurz vor einem Ausbruch).

Nach dem Frühstück, das wir am Abend vorher bestellt haben und das uns in unser Häuschen gebracht wird, gehen wir an den Pool und suchen uns dort ein schattiges Plätzchen.

Übrigens haben wir beim Frühstück die Wahl zwischen Bami Goreng, Sandwich oder Eier any style mit Toast, das Ganze dann begleitet von Obst und Kaffee oder Tee. Wir haben uns gleich ab dem zweiten Tag auf Tee festgelegt, der Kaffee taugt nicht wirklich.

Am Pool verbringen wir 2 bis 3 Stunden. Danach wird geduscht und wir brechen dann entweder zu einem Strandspaziergang auf, oder wir gehen zur Massage oder bummeln einfach nur durch die Ortschaft, um Milch, Obst, Coke, etc. einzukaufen.

Straßenszene in Sanur
Für jeden etwas dabei ...
Am Strand
Eingang zu einem Tempel an der Strandpromenade
Gegen 19:30 Uhr gehen wir zum Abendessen. Zu den Erfahrungen, die wir da gemacht haben und noch machen werden, werde ich separat berichten.


Danach schauen wir uns noch irgendetwas im Fernsehen an oder lesen und schon ist Schlafenszeit. Alles in allem: Sehr beschaulich, sehr erholsam. Genau das, was wir im Moment brauchen!

Montag, 18. September 2017

Sonntags am Strand

Gestern war unser erster Tag auf Bali. Nachdem wir den Vormittag und auch noch den frühen Nachmittag faul am Pool verbracht hatten, rappelten wir uns auf, um einen ersten Erkundungsgang durch die Gassen und am Strand entlang zu machen.

Gleich vorweg: Es war sehr voll. In den Straßen tummelten sich kauflustige Touristen aus Australien, Frankreich, Deutschland, Japan, ... Die meisten Strandbesucher waren Einheimische, Touristen machten wir am Strand nur vereinzelt aus.

Hier ein paar Fotos von unserem Streifzug.

Wo geht's denn hier zum Strand?
Wer hat Hunger? (1)
Welcher Parkplatz darf's denn sein?
Wer hat Hunger? (2)
Ich als Interviewpartner für die Englischklasse
Wer hat Hunger? (3)
Laufen für den guten Zweck: Anti-Brustkrebs-Kampagne auch am Strand
Indonesia goes Pink

Alles bereit für den Sonnenuntergang
Warten auf den Sonnenuntergang (mehr demnächst 😏)
Genug für den ersten Tag. Wir gehen nach Hause.

Sonntag, 17. September 2017

Angekommen ...

Gestern landeten wir um 17 Uhr in Denpasar. Dieses Mal brauchten wir auch kein Visum (bei unserer Reise in 2015 brauchten wir noch eines, die Visumspflicht wurde dann 14 Tage nach unserer Ankunft abgeschafft).

Es dauerte ewig, bis endlich unser Gepäck ausgeliefert wurde. Und als wir dann in die Halle kamen, schauten wir uns vergeblich nach unserem bestellten Abholservice um. Schnell klärte sich auch auf, weshalb niemand gekommen war: Unser Vermieter (wir haben ein kleines Appartment in Sanur gebucht) bietet auf seiner Website den Hol- und Bringservice für 195.000 Rupien an, aber am Taxistand berechnete man uns für die einfache Fahrt 250.000 Rupien. Vor zwei Jahren waren es noch 150.000 Rupien! Unser Vermieter sollte mal seine Website auf den neuesten Stand bringen, statt die Leute einfach zu versetzen.

Und obwohl in dem Preis der Tollway bzw. die Brücke inbegriffen war, quälte sich unser Fahrer durch die Stadt, sodass wir mehr als eine Stunde für die ca. 15 km brauchten. Da gab es natürlich kein Trinkgeld.


In unserer Unterkunft ist Frühstück inbegriffen. Deshalb bestellten wir Frühstück für den nächsten Morgen um 11 (spätester Zeitpunkt, wir wollten endlich mal wieder ausschlafen) und machten uns dann gleich auf den Weg zur Hauptstraße. Die ist nur wenige Gehminuten von unserem Appartment weg. Bei Pizza und Pasta mit Bier (Chang) bzw. Wein (ich) ließen wir den Abend ausklingen und gingen früh ins Bett. Wie wir bereits am ersten Abend erleichtert feststellen konnten, hat sich das in Indonesien seit April 2015 geltende Alkoholverbot auf Bali nicht durchgesetzt.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen galt der erste Gang natürlich dem Pool.


Die Anlage, in der wir für die nächsten vier Wochen wohnen werden, besteht nur aus 4 Einheiten. Außer uns gibt es im Moment nur noch ein Paar aus Frankreich, das hier wohnt.

Ich freue mich auf die kommenden Wochen, ich bin gespannt, was wir so alles erleben werden.




Mittwoch, 3. Juni 2015

Bei den Delfinen

Schwimmen mit den Delfinen - ein Kindheitstraum von mir! Ich hatte lange überlegt, ob ich es tun soll. Ist es Tierquälerei oder nicht? Überzeugt hat mich dann die Tatsache, dass die Tiere einmal die Woche ins offene Meer entlassen werden - und wieder zurück kommen!

Wir hatten die Tour bei Bali Dolphins gebucht. Schwimmen mit den Delfinen ist da zwar nicht möglich, aber der direkte Kontakt mit einem Delfin in Gruppen von max. 6 Personen schon. Die "Interaktion" wie sich diese Begegnung nennt, ist wirklich ein Erlebnis.

Vor Antritt der kurzen Bootsfahrt zu dem Gehege bekamen wir Verhaltensinstruktionen, sogar den Ehering musste ich ablegen, um zu vermeiden, dass die Haut der Tiere möglicherweise verletzt wird. Nemo, so heißt der Delfin, mit dem wir zusammen sein durften, ist ein 5 Jahre altes Weibchen und schien auch Spaß beim Küsschen geben zu haben. Auch die Umarmungen ließ Nemo sich gerne gefallen! Die Haut fühlte sich ganz zart und glatt an. Und die ganze Zeit über unterhielt sich Nemo mit ihrer Mutter auf der anderen Seite des Beckens, die mit einer anderen Gruppe "interagierte".

Etwas merkwürdig war dann allerdings ein zusätzlicher, unerwarteter Programmpunkt: Meet the stingrays. Den Tieren war der Giftstachel entfernt worden. In dem flachen Becken befanden sich 8 große Tiere, wobei die Stachelrochen sich auch in freier Wildbahn bevorzugt in flachen Gewässern und in Gruppen aufhalten. Die Tiere waren auf der Oberseite total rau, die Unterseite fühlte sich ganz glitschig an. Wir waren übrigens die Versuchskaninchen für die Begegnung mit den Stachelrochen. Der Guide von Bali Dolphins erzählte, dass man noch nicht wisse, ob man daraus einen regulären Programmpunkt machen wird.

Alles in allem: Ein wunderschönes Erlebnis! Ich bin froh, dass ich mir meinen Kindheitstraum erfüllt habe.