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Montag, 22. Juni 2026

Überflüssige Bausünde: Das Icon Bali

Das Icon Bali an der Strandpromenade von Sanur ist schlicht und ergreifend: fehl am Platz! 

Ansicht von der Straße

Ansicht von der Uferpromenade
Blick von der oberen Etage

Das ist zumindest meine Meinung, die Einheimischen und viele Touristen sehen das offensichtlich anders, denn die Mall ist gut besucht. Es finden regelmäßig Veranstaltungen statt, sei es Video-Game-Wettbewerbe, traditionelle Tanzaufführungen oder abendliche Lightshows.

Die Geschäfte, die man in der Mall findet, sind die üblichen Designerläden und Mode-Ketten, und natürlich gibt es auch ein Kino. Restaurants und Fastfood-Outlets finden sich auch reichlich.  

Nette Idee: "Floating Market", der größte überdachte weltweit 😉
sagt die Werbung

Bubba Gump Shrimp Co.

Der Supermarkt, Market City, ist eine wahre Augenweide, aber die Lebensmittelpreise liegen deutlich über dem, was man in den Läden entlang der Straße zahlt. 


Wie gesagt: Die Uferpromenade, die an sich schon den nicht gerade paradiesischen Strand von Sanur verschandelt, verliert durch das Icon Bali noch mehr.

Und der größte Witz überhaupt: Der Fotospot vor einer Wand mit künstlichen Blumen. Lachhaft.


Aber: Die Geschmäcker sind nun mal verschieden. 

 

Montag, 15. Juni 2026

Eine Woche ist schon um.

Es ist bereits eine Woche her, dass wir in Bali angekommen sind. Was haben wir in dieser Zeit unternommen?

Zugang zu unserem Hotel vom Strand aus

Wir haben die Vormittage am Pool verbracht, an den Nachmittagen sind wir unterwegs gewesen, um zu shoppen oder um ein Eis zu essen oder um uns massieren zu lassen. Und natürlich stand auch das Schildkröten-Konservationsprojekt wieder auf dem Programm.


Abends gingen wir lecker essen, bislang standen 2 Besuche im Lilla Warung an. Dort gab es Rinderfilet, Thunfischsteak, Cap Cay und Saté. Dann probierten wir das neue indische Restaurant, "The Chowk", aus, gingen zum Thai, "Oh my Thai", und besuchten das "The Village", weil wir Appetit auf Pizza hatten. 


Die restlichen beiden Abende gab es Dinner am Strand: Saté im "Bubu", nicht zu empfehlen, die Bedienung ist unmotiviert und das Essen schlecht, im "Memories" gab es Gado Gado und nochmals Saté und es war wirklich gut.

Fazit: Wir lassen es ruhig angehen und es uns gut gehen 😀

 


Dienstag, 9. Juni 2026

Ready for Take Off to Bali

Gestern flogen wir mit Scoot von Singapur nach Bali. Anders als beim Flug Krabi - Singapur war die Maschine rappelvoll.

 

Der Flug war ereignislos und als wir mit ca. 1/2stündiger Verspätung landeten, ging das Procedere bei der Einreise ausgesprochen zügig. Wir hatten im Vorfeld das e-Visum beantragt, sodass wir am elektronischen Einreiseschalter quasi einfach "durchspazieren" konnten. Außerdem hatten wir die Arrival Card ausgefüllt, der Zollbeamte scannte unseren QR-Code und schon waren wir am Gepäckband. Dort mussten wir allerdings etwas warten, aber im Vergleich zu 2023 war es kaum der Rede wert.

Bima, der Fahrer unseres Vertrauens, brachte uns zum Hotel und nach dem Einchecken hieß es erst einmal: Abendessen. 

Den ersten Abend verbrachten wir im Lilla Warung, wir haben noch einige andere Restaurantbesuche auf dem Programm, obwohl, wie wir bereits feststellen konnten, einige unserer Lieblingsplätze geschlossen sind (Mai Mai und Obelixx).

Wir freuen uns auf erholsame Tage. Ich werde berichten.

 

Samstag, 12. August 2023

Zusammenfassung: Bali Juli / August 2023

Am 13. Juli landeten wir in Bali. Die erste Woche verbrachten wir in einem Hotel, denn „unser“ Apartment im Praschita Bali war ausgebucht, da wir uns zu viel Zeit mit der Reservierung gelassen hatten.

Der Pool im Bumy Ayu ist auch nicht schlecht.

Am Strand hatte mittlerweile eine Schildkröten-Station aufgemacht. Klein, aber fein. 

Wir hatten das Hotel ohne Frühstück gebucht, so konnten wir auch einmal die Frühstücksoptionen in Sanur testen. 

Glasshouse Special

Nach einer Woche im Bumi Ayu zogen wir wieder in „unseren“ Bungalow. Von dort aus starteten wir dann auch eine Tagestour zu den Schmetterlingen und zu den Reisterrassen von Jatiluwih. 


Unseren Hochzeitstag feierten wir mit einem Hibiskus-Negroni am Strand und einem indischen Essen.

Am 11. August ging es zurück nach Thailand. Wir verbrachten drei Tage in Bangkok, dann ging es nach Hause, nach Koh Lanta.

Bye, bye, Bali. Nächstes Jahr kommen wir wieder! 

 

 

Dienstag, 1. August 2023

Ausflug zu den Schmetterlingen und den Reisterrassen in Jatiluwih (2)

Nach unsem Besuch auf der Schmetterlingsfarm ging es weiter zu den Reisterrassen in Jatiluwih. 

In Bali wird Reis seit über 2000 Jahren in mühevoller Handarbeit angebaut, und die Reisterrassen und -felder der Insel sind in ihren unterschiedlichen Grüntönen wunderschön anzusehen.

Die Balinesen bezeichnen die Reisterrassen auch als "grüne Himmelsleitern der Götter". 

Reis wird als Gabe der Götter betrachtet und das Subak-System, das die durch die Dorfbewohner gemeinsam demokratisch geregelte Bewässerung der Reisfelder bestimmt, ist Teil der Tempelkultur. Es wurde 2012 zum Unesco-Weltnaturerbe erklärt, denn es verkörpert die Tri Hita Karana-Philosophie, das harmonische Zusammenspiel der Welt der Götter, der Menschen und der Natur. Die landwirtschaftliche Kollektive, die je nach Anbaugebiet aus 50 bis 400 Reisbauern besteht, achtet darauf, dass religiöse, traditionelle und Aspekte der Umwelt mit den Bedürfnissen der Menschen in Einklang sind. 

Die Subak wacht über die sinnvolle und gerechte Zuteilung des Wassers, die über ein ausgeklügeltes System aus kunstvoll angelegten Wasserkanälen und Schleusen funktioniert, und regelt Neubau- und Unterhaltsmaßnahmen des Kanalsystems. Es gibt 3 bis 4 Ernten im Jahr und auf einem Reisfeld können sich gleichzeitig Pflanzen in den unterschiedlichsten Stadien des Reifungsprozesses befinden.

In Jatiluwah beträgt (Stand Juli 2023) der Eintrittspreis zu den Reisterrassen 40.000 IDR pP, es kommen noch 5.000 IDR für das Parken hinzu, wobei es keine ausgewiesenen Parkplätze gibt, außer welche, die zu Unterkünften oder Restaurants gehören, unser Fahrer suchte sich einfach einen Platz am Straßenrand.


Im Hintergrund ist der wolkenverhangene Gunung Batukaru zu sehen,
ein inaktiver Vulkan. Er ist mit 2.276 m der zweithöchste Berg Balis.

Es gibt sechs Trekkingpfade, der kürzeste ist 1,5 km, der längste für Fußgänger 3,1 km, der sechste Pfad ist für Fahrradfahrer, dieser ist 5,5 km lang. Fahrräder und E-Bikes kann man sich übrigens vor Ort ausleihen. Wir entschieden uns für den kürzesten Pfad und brauchten ca. 40 Minuten. Großteils sind die Pfade gepflastert oder betoniert, teilweise muss man auch Stufen hoch- und runtersteigen.

Je nachdem für welchen der Pfade man sich entscheidet, kommt man unterwegs an einigen kleinen Tempeln vorbei, es gibt eine Menge kleiner Ställe und auf der von uns gewählten Strecke passierten wir zwei Cafés und mehrere Verkaufsstände für Knabbersachen und Getränke.

Die Anzahl der Touristen, die während unseres Besuchs in den Feldern unterwegs waren, war überschaubar. Das Areal ist mit seinen insgesamt 600 ha halt sehr groß, sodass man nicht so schnell das Gefühl bekommt, es sei überlaufen. Von diesen 600 ha sind 300 ha als Reisfelder durch die Regierung geschützt worden, 100 ha außerhalb dieser geschützten Zone dürfen für den Tourismus erschlossen werden, d.h. mit Hotels, Restaurants und Souvenirläden bebaut werden, die restliche Fläche wird für Plantagen genutzt.

Die Felder werden bewirtschaftet (anders als in Tegalalang, dort ist das Ganze nur noch eine Show für die Touristenhorden) und laut unserem Fahrer, verdienen die Reisbauern gutes Geld damit.

Reisanbau ist harte Arbeit.


Der Dünger für die Felder wird mitten drin produziert.

Nach unserem Spaziergang kehrten wir noch in einem der entlang der Hauptstraße gelegenen Restaurants ein, es gab balinesisches Hühnchen mit Reis und Cap Cay mit Huhn sowie 2 Cokes für insges. 143.000 IDR. Danach machten wir uns auf den Heimweg.

Kurz nach 17 Uhr waren wir wieder in unserer Unterkunft. Für die Tour zahlten wir 800.000 IDR. Den schönen, abwechslungsreichen Tag ließen wir mit einem Abendessen am Strand ausklingen.

PS:
Immer mehr Reisfelder auf Bali müssen für neue Hotelbauten Platz machen, längst schon ist die Insel in Sachen Reis nicht mehr Selbstversorger, er muss aus dem Ausland (Thailand und China) zugekauft werden. Der Tourismus gehört nun mal zu den Haupteinnahmequellen der Insel und die ehemaligen Reisbauern finden, wenn sie Glück (?) haben, neue Arbeit in einem der neuen Hotels.

PPS:
Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass auch ich ein Tourist bin und damit Teil des Problems.