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Donnerstag, 25. Juni 2026

Zusammenfassung Bali Juni 2026

Normalerweise verbringen wir in der Regenzeit einen Monat auf Bali, dieses Mal blieben wir 16 Tage. Das reichte auch, denn wir hatten keinerlei Pläne, außer dass wir es uns gut gehen lassen wollten. 

Gleich bei der Einreise freuten wir uns, dass dank des elektronischen Einreisesystems der Prozess zügig vonstatten ging, keine langen Schlagen am Schalter: Einfach den Pass scannen, in die Kamera blicken und schon ist man eingereist. 

Unser Hotel in Sanur war zwar schon etwas in die Jahre gekommen, aber es war sauber und die Lage war ausgesprochen gut. Wir ließen uns regelmäßig massieren, gingen vier Mal (!) in die Eisdiele und unsere Abendessen waren "international", indisch, italienisch, thai, Steaks, Rippchen, aber auch die indonesische Küche kam nicht zu kurz. 

Was uns gar nicht gefiel, war das Icon Bali, das bei unserem Besuch in 2023 noch eine Baustelle war, aber auch damals schon ein Ärgernis darstellte, da der direkte Zugang zum Strand aufgrund der großflächigen Absperrungen unmöglich war. 

Sanur war sehr voll, wenn man in ein bestimmtes Restaurant wollte, musste man vorher einen Tisch reservieren. Dabei fing die Saison doch gerade erst an.  

 

Fazit: Wir hatten eine schöne Auszeit, ich denke, wir werden Bali doch nicht von unserer Liste  für Ausflüge in die Nachbarländer streichen. Aber einen ganzen Monat werden wir wohl nicht mehr auf Bali verbringen, zwei Wochen sind ausreichend.

 

Freitag, 26. August 2022

Forketta - der neue Italiener in Sanur

Da wir mit der Pizza im Village dieses Mal nicht zufrieden waren, beschlossen wir, den neuen Italiener an der Hauptstraße auszuprobieren. Das Forketta gibt es seit 1,5 Jahren. Hut ab vor dem Mut des Betreibers, noch während Corona ein Restaurant zu eröffnen!


 
Wir waren begeistert! Es gab mit der Rechnung sogar einen Limoncello aufs Haus. Die Lasagne schmeckt übrigens auch und die Preise sind angemessen.  

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Zwischenzeitlich haben wir auch die Eiscreme der "Gelato Factory" getestet, die zum Forketta gehört. Yummy!

 



Samstag, 31. August 2019

Massimo: Pizza, Pasta, Pomp

Also, das mit dem "Pomp" sollte man jetzt nicht so wörtlich nehmen, mir gefiel nur die Alliteration so gut 😉, und irgendwie passt das Wort ja doch, na ja, vielleicht wäre "pompös" doch besser.

Wieso und weshalb? Lest bitte weiter ...

Letztes Jahr hatten wir ja schon die Eiscreme bei Massimo "entdeckt", für dieses Jahr hatten wir uns fest vorgenommen, auch die Pizza zu probieren. Gestern war es soweit.


Nach einer Massage bei Chintya und einem Sundowner am Strand (in der Bar vom "Sand") spazierten wir die ca. 2 km zu Massimo. Zuvor hatten wir dort einen Tisch reserviert - eine kluge Entscheidung, denn das Restaurant war voll und vor der Tür standen die Leute Schlange für eine Portion Eis.

Wir bestellten Bruschetta, Salat und Tomatensuppe vorweg und ich bekam dazu - natürlich - ein Glas Prosecco. Zum Prosecco wurden zwei Brocken Parmesan serviert, frisch aus dem Laib geschnitten, herrlich!


 
In der Fantaflasche ist Soda-Wasser! Daran muss ich mich bei
jedem Bali-Aufenthalt immer wieder von Neuem gewöhnen.
Während am Nebentisch Pilze in einem ausgehöhlten Parmesanlaib flambiert und dann vor dem Servieren mit Spaghetti vermischt wurden (ein ziemlich spektakuläres Schauspiel) und wir auf unsere Hauptgerichte (Pizza und Lasagne) warteten, trat dann der Meister, Massimo Sacco, auf eine improvisierte Bühne.


Er begrüßte die Gäste und bat um Entschuldigung, dass der Service jetzt etwas nachlassen würde, denn ...



... ein Teil des Personals hatte einen Auftritt vorbereitet! Das Licht ging aus und die Show begann. Die Damen waren mit Feuereifer dabei. Damit hatte niemand gerechnet, und selbst Chang machte diese Art von balinesischem Tanz Spaß 😉 Aber seht selbst:


Danach gab es noch ein wenig Magie. Tische wanderten umher und Menschen verschwanden und tauchten ganz woanders wieder auf.


Zwischendurch kam dann irgendwann auch unser Essen, das war zwar geschmacklich nicht überragend, aber gut. Massimo steht halt für solide Hausmannskost und nicht für Sterneküche.

Die Rechnung war dann überraschend niedrig: Für Essen und Getränke (es gab für Chang 2 große Bintang und für mich zusätzlich zum Prosecco noch eine Karaffe Pino Grigio und zwei Sodawasser) zahlten wir 670.000 IDR. Da sind wir vom Village, ein anderer angesagter Italiener in Sanur, anderes gewohnt.

Alles in allem ein gelungener Abend. Und die Show-Einlage war wirklich amüsant - oder pompös?

PS: Alle Nudel- und Käsesorten (mit Ausnahme des Parmesans) werden in eigener Fertigung hergestellt.


Freitag, 21. September 2018

Massimo: Die beste Eiscreme Sanurs

Wir (besonders ich!!!) sind große Fans von Eiscreme. Für mich kommen übrigens nur Milcheissorten in Frage bzw. ins Hörnchen bzw. in den Becher. Softeis geht nur im äußersten Notfall.

Das vorausgeschickt ist es nicht verwunderlich, dass wir uns in Sanur am Nachmittag öfter mal aufmachen, um ein Eis zu essen.

Chang hatte auf der Rückfahrt von Bukit in "Downtown" Sanur (ich zitiere unseren Fahrer) Massimo aus dem Augenwinkel wahrgenommen. Wir wohnen ja eher "Uptown" und sind meistens zu Fuß unterwegs, deshalb kannten wir Massimo noch nicht.

Ein kleiner Teil der riesigen Auswahl an Sorten bei Massimo
Gestern machten wir uns auf den Weg, es ist ein schöner Spaziergang am Strand entlang (ca. 2,5 km von unserem Häuschen aus) bis zu Massimo.

Spaziergang am Strand von Sanur
Die Qual der Wahl! Was nehme ich? Chang entschied sich schnell für drei Sorten: Rum Raisin, Milk Chocolate und Amarena Float. Okay, also den Maxi Cup. Für mich das Gleiche!


Böser Fehler! Die Portionen sind so riesig, dass selbst ich meine kaum geschafft habe, und das will schon was heißen. Der Baby Cup kommt zwar nur mit zwei Geschmacksrichtungen, aber ist von der Menge her vollkommen ausreichend, vermutlich gibt es ihn sogar mit 3 Sorten für 5.000 IDR mehr ...

Wie auch immer: An diesem Abend fiel das Dinner aus!

Und bei Massimo gibt es natürlich auch Pizza, Pasta und so weiter und man bleibt auch nicht durstig 😋

Mittwoch, 27. Mai 2015

Sanur

Vom Flughafen in Denpasar nahmen wir ein Taxi zu unserem Hotel Puri Kelapa Cottages. Es kostete 150.000 Rupien. Die Preise für Taxis sind für alle Ziele auf der Insel festgelegt. Wenn man das Flughafengebäude verlässt, geht man gleich zu einem Ticketstand. Dort bekommt man einen Zettel mit dem Fahrtziel in die Hand gedrückt, den man dem nächsten freien Fahrer überreicht. Seit kurzem gibt es eine Brücke über die Bucht, falls man diese "scenic route" nimmt, muss man das extra bezahlen (10.000 Rupien). Je nach Verkehrslage empfiehlt sich diese Investition!

Im Puri Kelapa in Sanur hatten wir bereits vor 2 Jahren gewohnt, als wir unsere dreiwöchige Bali-Rundfahrt machten. Wir wussten also, dass das Frühstück sehr überschaubar ist, andererseits wussten wir aber auch, dass wir "value for money" erwarten konnten. (Bei der Vielzahl der Unterkünfte, die es auf Bali in allen Preisklassen gibt, fällt einem die Entscheidung nicht gerade leicht.) Erfreulich war, dass es dieses Mal auch Internet auf den Zimmern gab.

Sanur selber erinnert mich sehr an einen "Kurort", das Publikum ist gediegen, das Angebot der Restaurants an der Strandpromenade nimmt darauf Rücksicht: der nachmittäglich Kaffee und Kuchen bzw. die Teestunde sind fester Bestandteil der Menü-Karten. Die Preise sind vertretbar, die Qualität der Speisen erinnert allerdings sehr an Kantinenessen. Ich habe aber (statt des Kuchens) öfter richtig leckeres Eis gegessen! (Die Kugel zwischen 15.000 und 50.000 Rupien, je nachdem, wo man sein Eis isst, geschmacklich kein Unterschied!)

Generell ist die indonesische Küche nicht so mein Ding. Außer Saté, Gado-Gado und hin und wieder mal ein Fischgericht schmeckt mir nichts wirklich gut. Ich muss hier wohl erwähnen, dass ich unterwegs die jeweiligen Landesküchen kennenlernen will und wann immer es geht "westliches" Essen vermeide. Nicht so in Indonesien! 

Ach ja: Es gibt Alkohol in den Restaurants und Bars! Cocktails, Wein, Bier, Schnäpse, kein Thema. Allerdings hat der Spirituosen-Laden, den wir vor 2 Jahren öfter beehrten, zwischenzeitlich geschlossen und in den Minimärkten bekommt man allenfalls Bier und Cooler.

Unser Plan war, nach dem anstrengenden Programm in Sumatra und Java, einfach nur am Pool zu relaxen. (Da wir auf Koh Lanta einen wirklich tollen Strand vor der Haustür haben, reißen uns die Strände auf Bali nicht vom Hocker!)

Dann haben wir aber doch noch ein bisschen was unternommen ...

Die Massagen kosteten übrigens in den kleinen Läden entlang der Straße im Schnitt 60.000 Rupien.