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Dienstag, 16. August 2022

Zurück auf Bali

Am 11. August flogen wir mit Jet Star von Singapur nach Denpasar. Die Tage in Singapur waren wie immer abwechslungsreich gewesen.

Der Flug war angenehm und überraschenderweise bekamen wir sogar eine Mahlzeit serviert. Anscheinend war in dem nicht ganz billigen Ticket (498 Euro für uns beide, einschließlich 2 x 20 kg Aufgabegepäck) dieser Service enthalten.

Nach der Landung ging alles ganz schnell: Es dauerte vom Aussteigen aus dem Flugzeug bis zum Verlassen des Parkplatzes ziemlich genau eine Stunde! In den einschlägigen Foren hatten wir etwas von bis zu drei Stunden Abfertigungszeit gelesen. Da hatten wir ja Glück gehabt!

Der erste Schritt nach der Landung war die Kontrolle unserer Impfzertifikate im Bereich der Passkontrolle. Weiter ging es zum Erwerb des Visa-On-Arrival. Das war Mitte 2015 für einige Länder, darunter Deutschland, abgeschafft worden, aber nach der Öffnung Indonesiens nach Corona wurde es wieder "aktiviert".

Das Visum kann in allen möglichen Währungen bezahlt werden, sogar per Kreditkarte. Wir hatten uns 2 x 35 USD rausgelegt. Aufgrund des Wechselkurses wäre die Zahlung in Rupien etwas günstiger gewesen (500.000 IDR pro Person). Euro, Thai-Baht, etc., werden auch akzeptiert.

Die Schlangen waren bei beiden Stationen kaum existent, bei der Passkontrolle mussten wir etwas warten, aber auch hier ging es zügig. Leider ging bei der Gepäckausgabe gar nichts! Wir standen an dem Gepäckband, das angezeigt war, schon eine ganze Weile, um dann mehr oder weniger zufällig zu erfahren, dass wir nun doch an ein anderes Gepäckband müssten. Chang bekam seinen Rucksack dort recht schnell, ich musste eine gefühlte Ewigkeit auf meinen warten. 

Nachdem das Gepäck dann geröntgt war (der Beamte erkannte, dass ich ein Fotobuch in meinem Rucksack transportierte!), gingen wir in die Empfangshalle und erspähten sofort "unseren" Fahrer, den das Resort für uns organisiert hatte. Wir kannten ihn noch aus 2019! Die Fahrt vom Flughafen nach Sanur sollte dieses Mal 175.000 IDR kosten. Wir hatten 2019 200.000 IDR gezahlt, natürlich zahlten wir wieder die 200.000 IDR.

Gott sei Dank herrschte kaum Verkehr, sodass wir unser Resort in nicht einmal einer halben Stunde erreichten. Die Begrüßung war sehr herzlich und ich war hin und weg: Bobo, der kleine Hund aus 2019, war mittlerweile eine stattliche Hundedame mit den süßesten Welpen, die man sich vorstellen kann. 


 
Einer von den fünfen ...

Wir freuen uns auf die bevorstehenden 4 Wochen auf Bali. Pläne haben wir keine, wir lassen die Dinge auf uns zukommen.

PS:
Wir hatten uns im Vorfeld die Indonesien-App (PeduliLindungi) heruntergeladen. Weder bei der Einreise noch in Restaurants oder Geschäften interessiert man sich dafür.


Mittwoch, 27. Mai 2015

Sanur

Vom Flughafen in Denpasar nahmen wir ein Taxi zu unserem Hotel Puri Kelapa Cottages. Es kostete 150.000 Rupien. Die Preise für Taxis sind für alle Ziele auf der Insel festgelegt. Wenn man das Flughafengebäude verlässt, geht man gleich zu einem Ticketstand. Dort bekommt man einen Zettel mit dem Fahrtziel in die Hand gedrückt, den man dem nächsten freien Fahrer überreicht. Seit kurzem gibt es eine Brücke über die Bucht, falls man diese "scenic route" nimmt, muss man das extra bezahlen (10.000 Rupien). Je nach Verkehrslage empfiehlt sich diese Investition!

Im Puri Kelapa in Sanur hatten wir bereits vor 2 Jahren gewohnt, als wir unsere dreiwöchige Bali-Rundfahrt machten. Wir wussten also, dass das Frühstück sehr überschaubar ist, andererseits wussten wir aber auch, dass wir "value for money" erwarten konnten. (Bei der Vielzahl der Unterkünfte, die es auf Bali in allen Preisklassen gibt, fällt einem die Entscheidung nicht gerade leicht.) Erfreulich war, dass es dieses Mal auch Internet auf den Zimmern gab.

Sanur selber erinnert mich sehr an einen "Kurort", das Publikum ist gediegen, das Angebot der Restaurants an der Strandpromenade nimmt darauf Rücksicht: der nachmittäglich Kaffee und Kuchen bzw. die Teestunde sind fester Bestandteil der Menü-Karten. Die Preise sind vertretbar, die Qualität der Speisen erinnert allerdings sehr an Kantinenessen. Ich habe aber (statt des Kuchens) öfter richtig leckeres Eis gegessen! (Die Kugel zwischen 15.000 und 50.000 Rupien, je nachdem, wo man sein Eis isst, geschmacklich kein Unterschied!)

Generell ist die indonesische Küche nicht so mein Ding. Außer Saté, Gado-Gado und hin und wieder mal ein Fischgericht schmeckt mir nichts wirklich gut. Ich muss hier wohl erwähnen, dass ich unterwegs die jeweiligen Landesküchen kennenlernen will und wann immer es geht "westliches" Essen vermeide. Nicht so in Indonesien! 

Ach ja: Es gibt Alkohol in den Restaurants und Bars! Cocktails, Wein, Bier, Schnäpse, kein Thema. Allerdings hat der Spirituosen-Laden, den wir vor 2 Jahren öfter beehrten, zwischenzeitlich geschlossen und in den Minimärkten bekommt man allenfalls Bier und Cooler.

Unser Plan war, nach dem anstrengenden Programm in Sumatra und Java, einfach nur am Pool zu relaxen. (Da wir auf Koh Lanta einen wirklich tollen Strand vor der Haustür haben, reißen uns die Strände auf Bali nicht vom Hocker!)

Dann haben wir aber doch noch ein bisschen was unternommen ...

Die Massagen kosteten übrigens in den kleinen Läden entlang der Straße im Schnitt 60.000 Rupien.