Da wir bei der Abreise aus Thailand noch nicht geplant hatten, einen Monat auf Bali zu verbringen, hatten wir auch nicht entsprechend gepackt. Deshalb fehlte Chang bei unserer Ankunft eine Shorts und ich hatte keinen Sarong bzw. kein Wickeltuch mit.
Aber es ist natürlich einfach, auf Bali derartige Dinge zu erstehen. Also zogen wir los, um uns das Angebot an der Hauptstraße von Sanur und in den unzähligen Shops in Strandnähe anzuschauen.
Die Shorts in einem der Läden an der Hauptstraße für 50 Euro? Nein, das war etwas mehr, als wir gedacht hatten. Am Strand dann breitete uns eine der Damen eine große Auswahl von Modellen aus, holte auch noch mehr Shorts aus dem Lager (oder dem Nachbarladen?). Nur zum Preis wollte sie sich nicht äußern. Auch als Chang sich schon entschieden hatte, nannte sie keinen Preis, sondern drängte mich, mir doch auch etwas auszusuchen. Nun, sie hatte tatsächlich eines dieser Tücher mit den Glitzerpailletten, die hatte ich insgeheim schon bewundert und in Thailand gibt es die (noch) nicht.
Also, der Preis für eine Shorts und ein Tuch? Nein, wir wollen wirklich nicht noch mehr kaufen. 450.000 Rupien - das ist definitiv zu viel. Ich bot 300.000 Rupien. Als wir uns dann bei 400.000 einigten (sie war wirklich ein zäher Verhandlungspartner), war ich nicht wirklich zufrieden. Aber aus den Erfahrungen in Thailand weiß ich, dass man den Verkäufer nicht allzu sehr in die Enge treiben darf, da diesem sonst Gesichtsverlust droht und dafür will ich nicht verantwortlich sein.
Wäre ich mal nicht so rücksichtsvoll gewesen. Denn ein paar Tage später entdeckten wir in der Nähe (ca. 1,2 km von unserer Unterkunft entfernt) einen Laden, der neben Lebensmitteln und Kleidung auch Souvenirs und hochprozentige alkoholische Getränke anbietet: Hardys.
Shorts ab 70.000 Rupien, Tücher für 49.000 Rupien ... ich kam aus dem Staunen nicht heraus.
Na ja, da habe ich dazu gelernt. Deshalb mein Tipp: Wer auf exotisches Ambiente und pittoreske Läden verzichten kann und eher reelle Preise sucht, sollte sich erst einmal bei Hardys umschauen. Oder rücksichtsloser feilschen 😏
PS: Lebensmittel sind bei Hardys nicht günstiger als in den kleineren Märkten, aber die Auswahl (speziell bei Käse und Wurst) ist größer.
Sonntag, 24. September 2017
Freitag, 22. September 2017
Balinesische Massage
Ich gestehe: Bislang habe ich die Massage, die man auf Bali bekommt, nicht geschätzt. Es stand zwar bei jedem Bali-Aufenthalt immer auch Massage auf dem Programm, aber dabei zählte eher der Wohlfühl-Effekt, als dass ich erwartet hätte, dass die Massage "etwas bringt", was in Thailand ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist.
Jetzt musste ich erkennen: Bei den bisherigen Aufenthalten auf Bali haben wir einfach kein Glück gehabt bei der Auswahl der Massage-Läden.
Denn: Wir waren jetzt zum zweiten Mal in Sanur bei einer Massage an der Hauptstraße, die wir wirklich genossen haben. Also muss ich Abbitte leisten.
Besonders beeindruckt hat mich die Intensität, mit der der Rücken massiert wurde. Der Rücken kommt nach meinem Geschmack nämlich in Thailand bei der Massage immer etwas zu kurz.
Und wir werden während der vier Wochen, die wir hier verbringen, bestimmt auch noch öfter zu Chintya gehen.
Jetzt musste ich erkennen: Bei den bisherigen Aufenthalten auf Bali haben wir einfach kein Glück gehabt bei der Auswahl der Massage-Läden.
Denn: Wir waren jetzt zum zweiten Mal in Sanur bei einer Massage an der Hauptstraße, die wir wirklich genossen haben. Also muss ich Abbitte leisten.
Auch die balinesische Massage "bringt etwas" 😏
Und wir werden während der vier Wochen, die wir hier verbringen, bestimmt auch noch öfter zu Chintya gehen.
Donnerstag, 21. September 2017
Unsere Bali-Routine (1)
Wir sind jetzt seit 5 Tagen auf der Insel und allmählich zeichnet sich ein Schema für unseren Tagesablauf ab.
Nach dem Aufstehen trinken wir Tee und checken unsere E-Mails, lesen online die Nachrichten (aus Deutschland, Thailand und auch Bali, denn der Mt. Agung steht kurz vor einem Ausbruch).
Nach dem Frühstück, das wir am Abend vorher bestellt haben und das uns in unser Häuschen gebracht wird, gehen wir an den Pool und suchen uns dort ein schattiges Plätzchen.
Übrigens haben wir beim Frühstück die Wahl zwischen Bami Goreng, Sandwich oder Eier any style mit Toast, das Ganze dann begleitet von Obst und Kaffee oder Tee. Wir haben uns gleich ab dem zweiten Tag auf Tee festgelegt, der Kaffee taugt nicht wirklich.
Am Pool verbringen wir 2 bis 3 Stunden. Danach wird geduscht und wir brechen dann entweder zu einem Strandspaziergang auf, oder wir gehen zur Massage oder bummeln einfach nur durch die Ortschaft, um Milch, Obst, Coke, etc. einzukaufen.
Gegen 19:30 Uhr gehen wir zum Abendessen. Zu den Erfahrungen, die wir da gemacht haben und noch machen werden, werde ich separat berichten.
Danach schauen wir uns noch irgendetwas im Fernsehen an oder lesen und schon ist Schlafenszeit. Alles in allem: Sehr beschaulich, sehr erholsam. Genau das, was wir im Moment brauchen!
Nach dem Aufstehen trinken wir Tee und checken unsere E-Mails, lesen online die Nachrichten (aus Deutschland, Thailand und auch Bali, denn der Mt. Agung steht kurz vor einem Ausbruch).
Nach dem Frühstück, das wir am Abend vorher bestellt haben und das uns in unser Häuschen gebracht wird, gehen wir an den Pool und suchen uns dort ein schattiges Plätzchen.
Übrigens haben wir beim Frühstück die Wahl zwischen Bami Goreng, Sandwich oder Eier any style mit Toast, das Ganze dann begleitet von Obst und Kaffee oder Tee. Wir haben uns gleich ab dem zweiten Tag auf Tee festgelegt, der Kaffee taugt nicht wirklich.
Am Pool verbringen wir 2 bis 3 Stunden. Danach wird geduscht und wir brechen dann entweder zu einem Strandspaziergang auf, oder wir gehen zur Massage oder bummeln einfach nur durch die Ortschaft, um Milch, Obst, Coke, etc. einzukaufen.
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| Straßenszene in Sanur |
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| Für jeden etwas dabei ... |
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| Am Strand |
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| Eingang zu einem Tempel an der Strandpromenade |
Danach schauen wir uns noch irgendetwas im Fernsehen an oder lesen und schon ist Schlafenszeit. Alles in allem: Sehr beschaulich, sehr erholsam. Genau das, was wir im Moment brauchen!
Montag, 18. September 2017
Sonntags am Strand
Gestern war unser erster Tag auf Bali. Nachdem wir den Vormittag und auch noch den frühen Nachmittag faul am Pool verbracht hatten, rappelten wir uns auf, um einen ersten Erkundungsgang durch die Gassen und am Strand entlang zu machen.
Gleich vorweg: Es war sehr voll. In den Straßen tummelten sich kauflustige Touristen aus Australien, Frankreich, Deutschland, Japan, ... Die meisten Strandbesucher waren Einheimische, Touristen machten wir am Strand nur vereinzelt aus.
Hier ein paar Fotos von unserem Streifzug.
Gleich vorweg: Es war sehr voll. In den Straßen tummelten sich kauflustige Touristen aus Australien, Frankreich, Deutschland, Japan, ... Die meisten Strandbesucher waren Einheimische, Touristen machten wir am Strand nur vereinzelt aus.
Hier ein paar Fotos von unserem Streifzug.
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| Wo geht's denn hier zum Strand? |
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| Wer hat Hunger? (1) |
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| Welcher Parkplatz darf's denn sein? |
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| Wer hat Hunger? (2) |
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| Ich als Interviewpartner für die Englischklasse |
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| Wer hat Hunger? (3) |
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| Laufen für den guten Zweck: Anti-Brustkrebs-Kampagne auch am Strand Indonesia goes Pink |
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| Alles bereit für den Sonnenuntergang |
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| Warten auf den Sonnenuntergang (mehr demnächst 😏) |
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| Genug für den ersten Tag. Wir gehen nach Hause. |
Sonntag, 17. September 2017
Angekommen ...
Gestern landeten wir um 17 Uhr in Denpasar. Dieses Mal brauchten wir auch kein Visum (bei unserer Reise in 2015 brauchten wir noch eines, die Visumspflicht wurde dann 14 Tage nach unserer Ankunft abgeschafft).
Es dauerte ewig, bis endlich unser Gepäck ausgeliefert wurde. Und als wir dann in die Halle kamen, schauten wir uns vergeblich nach unserem bestellten Abholservice um. Schnell klärte sich auch auf, weshalb niemand gekommen war: Unser Vermieter (wir haben ein kleines Appartment in Sanur gebucht) bietet auf seiner Website den Hol- und Bringservice für 195.000 Rupien an, aber am Taxistand berechnete man uns für die einfache Fahrt 250.000 Rupien. Vor zwei Jahren waren es noch 150.000 Rupien! Unser Vermieter sollte mal seine Website auf den neuesten Stand bringen, statt die Leute einfach zu versetzen.
Und obwohl in dem Preis der Tollway bzw. die Brücke inbegriffen war, quälte sich unser Fahrer durch die Stadt, sodass wir mehr als eine Stunde für die ca. 15 km brauchten. Da gab es natürlich kein Trinkgeld.
In unserer Unterkunft ist Frühstück inbegriffen. Deshalb bestellten wir Frühstück für den nächsten Morgen um 11 (spätester Zeitpunkt, wir wollten endlich mal wieder ausschlafen) und machten uns dann gleich auf den Weg zur Hauptstraße. Die ist nur wenige Gehminuten von unserem Appartment weg. Bei Pizza und Pasta mit Bier (Chang) bzw. Wein (ich) ließen wir den Abend ausklingen und gingen früh ins Bett. Wie wir bereits am ersten Abend erleichtert feststellen konnten, hat sich das in Indonesien seit April 2015 geltende Alkoholverbot auf Bali nicht durchgesetzt.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen galt der erste Gang natürlich dem Pool.
Die Anlage, in der wir für die nächsten vier Wochen wohnen werden, besteht nur aus 4 Einheiten. Außer uns gibt es im Moment nur noch ein Paar aus Frankreich, das hier wohnt.
Ich freue mich auf die kommenden Wochen, ich bin gespannt, was wir so alles erleben werden.
Es dauerte ewig, bis endlich unser Gepäck ausgeliefert wurde. Und als wir dann in die Halle kamen, schauten wir uns vergeblich nach unserem bestellten Abholservice um. Schnell klärte sich auch auf, weshalb niemand gekommen war: Unser Vermieter (wir haben ein kleines Appartment in Sanur gebucht) bietet auf seiner Website den Hol- und Bringservice für 195.000 Rupien an, aber am Taxistand berechnete man uns für die einfache Fahrt 250.000 Rupien. Vor zwei Jahren waren es noch 150.000 Rupien! Unser Vermieter sollte mal seine Website auf den neuesten Stand bringen, statt die Leute einfach zu versetzen.
Und obwohl in dem Preis der Tollway bzw. die Brücke inbegriffen war, quälte sich unser Fahrer durch die Stadt, sodass wir mehr als eine Stunde für die ca. 15 km brauchten. Da gab es natürlich kein Trinkgeld.
In unserer Unterkunft ist Frühstück inbegriffen. Deshalb bestellten wir Frühstück für den nächsten Morgen um 11 (spätester Zeitpunkt, wir wollten endlich mal wieder ausschlafen) und machten uns dann gleich auf den Weg zur Hauptstraße. Die ist nur wenige Gehminuten von unserem Appartment weg. Bei Pizza und Pasta mit Bier (Chang) bzw. Wein (ich) ließen wir den Abend ausklingen und gingen früh ins Bett. Wie wir bereits am ersten Abend erleichtert feststellen konnten, hat sich das in Indonesien seit April 2015 geltende Alkoholverbot auf Bali nicht durchgesetzt.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen galt der erste Gang natürlich dem Pool.
Die Anlage, in der wir für die nächsten vier Wochen wohnen werden, besteht nur aus 4 Einheiten. Außer uns gibt es im Moment nur noch ein Paar aus Frankreich, das hier wohnt.
Ich freue mich auf die kommenden Wochen, ich bin gespannt, was wir so alles erleben werden.
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