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Freitag, 8. Februar 2019

Bitte auch in Zukunft: Please follow me, Follower!

Google+ wird bald abgeschaltet. Bislang waren alle meine Follower bei google+ registriert. Vielen Dank, dass ihr mit mir unterwegs ward!

Follower von google+ werden nicht automatisch "umgezogen".

Auf meinem Blog war eine Registrierung als Follower in der Vergangenheit nicht machbar. Da ich euch aber weiterhin die Möglichkeit geben will, mir zu folgen, habe ich jetzt auch auf meinem Blog einen "Follower" Button installiert. Ihr findet ihn im Menü-Band rechts ganz oben.

Bitte klickt ihn und folgt mir weiterhin! Danke und bis bald!

Sonntag, 30. September 2018

Bali 2018 - Zusammenfassung

Wie im Vorjahr haben wir wieder einen Monat auf Bali verbracht, dieses Mal haben wir auch einiges unternommen.


Wir fuhren für 2 Tage nach Ubud. Dort waren wir nach 5 Jahren wieder einmal im Affenwald unterwegs.


Auf dem Weg nach Ubud haben wir die Tegalalang-Reisterassen und den Tegenungan-Wasserfall besucht.


Und zum Schluss unseres Aufenthaltes haben wir eine Tagestour nach Bukit gemacht, wo wir uns Nusa Dua, den Pandawa-Strand und den Uluwatu-Tempel anschauten.


Wenn alles nach Plan läuft, werden wir auch im nächsten Jahr wieder Zeit auf Bali verbringen, denn die Lebenshaltungskosten entsprechen denen in Thailand und im Sommer, wenn in Thailand Regenzeit herrscht, ist das Wetter dort erheblich besser!


Freitag, 21. September 2018

Massimo: Die beste Eiscreme Sanurs

Wir (besonders ich!!!) sind große Fans von Eiscreme. Für mich kommen übrigens nur Milcheissorten in Frage bzw. ins Hörnchen bzw. in den Becher. Softeis geht nur im äußersten Notfall.

Das vorausgeschickt ist es nicht verwunderlich, dass wir uns in Sanur am Nachmittag öfter mal aufmachen, um ein Eis zu essen.

Chang hatte auf der Rückfahrt von Bukit in "Downtown" Sanur (ich zitiere unseren Fahrer) Massimo aus dem Augenwinkel wahrgenommen. Wir wohnen ja eher "Uptown" und sind meistens zu Fuß unterwegs, deshalb kannten wir Massimo noch nicht.

Ein kleiner Teil der riesigen Auswahl an Sorten bei Massimo
Gestern machten wir uns auf den Weg, es ist ein schöner Spaziergang am Strand entlang (ca. 2,5 km von unserem Häuschen aus) bis zu Massimo.

Spaziergang am Strand von Sanur
Die Qual der Wahl! Was nehme ich? Chang entschied sich schnell für drei Sorten: Rum Raisin, Milk Chocolate und Amarena Float. Okay, also den Maxi Cup. Für mich das Gleiche!


Böser Fehler! Die Portionen sind so riesig, dass selbst ich meine kaum geschafft habe, und das will schon was heißen. Der Baby Cup kommt zwar nur mit zwei Geschmacksrichtungen, aber ist von der Menge her vollkommen ausreichend, vermutlich gibt es ihn sogar mit 3 Sorten für 5.000 IDR mehr ...

Wie auch immer: An diesem Abend fiel das Dinner aus!

Und bei Massimo gibt es natürlich auch Pizza, Pasta und so weiter und man bleibt auch nicht durstig 😋

Dienstag, 18. September 2018

Tagesausflug nach Bukit

Wir haben schon soviel über Nusa Dua gehört, waren aber noch nie dort, das wollten wir ändern und gleichzeitig uns den Rest der Halbinsel Bukit anschauen, genauer: einen schönen Strand, den man ohne Kletterpartie erreichen kann (Pandawa Beach), und den Pura Uluwatu.


Wir wollten auf keinen Fall am Wochenende unterwegs sein, da wir aus Erfahrung wissen, dass dann überall auf Bali Hochbetrieb herrscht. Deshalb fuhren wir am gestrigen Montag um 11 Uhr von Sanur aus los (wir wollen auf Bali relaxen, deshalb keinen Stress am Morgen 😊).

Wir hatten einen privaten Fahrer und zahlten 500.000 IDR für die Tour.

Nusa Dua ist eine Luxus-Touristenenklave südlich von Denpasar. Wer sich im All-Inclusive-Urlaub verwöhnen lassen will, Ruhe und Entspannung sucht und bereit ist, dafür auch etwas mehr zu zahlen, ist hier richtig. Die Strände der Hotelanlagen sind gepflegt und bieten alle möglichen Wasser-(Sport)-Aktivitäten an. Damit man merkt, dass man seine Ferien auf Bali und nicht sonstwo auf der Welt verbringt, gibt es am Abend folkloristische Darbietungen. Natürlich findet man hier auch Shopping Malls und gute Restaurants. Einheimischen wird i.d.R. allerdings der Zutritt verweigert.

Wir wollten uns den Waterblow anschauen (die Wellen brechen sich an dieser Stelle an den Felsen), aber leider konnte man nicht auf die Aussichtsplattform, da sie wegen der hohen Wellen aus Sicherheitsgründen geschlossen war. Außerdem war fast der gesamte Bereich eine Großbaustelle. Uns gelang allerdings ein kleiner Einblick auf das Spektakel von einem Nebenschauplatz aus.


Der Pura Dalem Bias Tugel liegt nur ein paar Schritte vom Waterblow
entfernt. Er ist für Touristen nicht zugänglich.
Der Strand des Grand Bali, Nusa Dua, bei Ebbe.
Bei Flut ist er - hoffentlich - schöner.
Weiter ging es in Richtung Süden. Der Pandawa Beach (Pantai Pandawa) ist seit 2012 gut mit dem Auto zu erreichen, damals wurde die Zufahrtsstraße eröffnet, für die man die Klippen abtrug. Pro Person zahlt man 15.000 IDR Eintritt, das Parken kostet 5.000 IDR (Auto). Sonnenschirme und -liegen sowie Toilettenbesuche kosten extra.

Als wir den Strand besuchten, herrschte nicht viel Betrieb, allerdings habe ich gehört, dass hier am Wochenende der Teufel los ist. Es gibt jede Menge kleiner Restaurants und man kann sich ein Kanu leihen oder sich im Gleitschirmfliegen versuchen.  Alles in allem waren wir nicht so überzeugt und auch die Aussicht von oben war jetzt nicht so der Bringer ... Generell sollen die Strände auf Bukit speziell für Surfer ein Paradies sein (z.B. Uluwatu und Padang-Padang).

Panorama-Aufnahme von der Aussichtsplattform (halbe Höhe der Zubringerstraße).
Die Parkplätze sind leer.

Auf dem Weg zum Uluwatu-Tempel nahm unser Fahrer kleine Nebenstraßen und es war augenfällig, wie sehr sich die Landschaft auf Bukit vom übrigen Bali unterscheidet. Die Halbinsel (übersetzt heißt Bukit "Hügel") besteht aus Kalkstein, es ist trocken und heiß. Der karge Boden eignet sich kaum für die Landwirtschaft. Bevor die Touristen kamen, war hier nicht viel los.

Der erste Eindruck vom Pura Uluwatu: OMG! So voll!!! Wohlgemerkt: Wir waren am frühen Nachmittag dort, ich will gar nicht wissen, was sich hier zum Sonnenuntergang abspielt. Denn dann reisen die Touristen zu den allabendlichen Kecak-Tanzdarbietungen an, die in einem in Sichtweite des Tempels gelegenen Freilichttheater ab 18 Uhr stattfinden. (Eintritt: 100.000 IDR pP)

Der Eintritt zum Tempel kostet pro Person 30.000 IDR, direkt an der Kasse bekommt man einen Sarung und die dazu gehörende Schärpe ausgeliehen, denn der Tempel darf nur in angemessener Kleidung betreten werden. (Wenn man eine lange Hose oder ein langes Kleid trägt, braucht man nur die Schärpe.) Übrigens sind die Affen im Tempelbereich sehr aggressiv, sie schnappen sich auch gerne mal eine Brille, einen Hut oder eine Haarspange, also sollte man auf solche Utensilien möglichst verzichten.

Anscheinend interessieren sich die Makaken nicht für die Hüte der
einheimischen Arbeiterinnen auf dem Tempelgelände.
Auch hier wie in Ubud ist der innere Tempelbereich für Touristen gesperrt.

Der Pura Uluwatu (auch Pura Luhur Uluwatu) liegt malerisch auf einer steilen, 70 m hohen Klippe. Er wurde um ca. 1100 errichtet und ist der Göttin Dewi Danu, der Wassergöttin, geweiht. Bereits vorher soll es aber einen kleinen Tempel an dieser Stelle gegeben haben. Die Klippe soll der Legende nach das zu Stein gewordene Schiff der Göttin sein.

Es gibt gut ausgebaute Fußwege, die am Rand der Klippe entlang führen. Die Aussicht ist wirklich spektakulär!


Gegen 15 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg. Unterwegs kamen wir am Garuda Wisnu Kencana Cultural Park vorbei (kurz: GWK). Wir hatten überlegt, ob wir uns diesen Park noch anschauen sollten, denn die 120 m Statue des Gottes Vishnu in diesem Park ist das neueste Wahrzeichen Balis. Aber die Bauarbeiten dauern noch an, also warten wir lieber bis nächstes Jahr mit unserem Besuch.



Montag, 10. September 2018

Die Affen sind los - Im Monkey Forest bei Ubud

Bei unserem Aufenthalt in Ubud wohnten wir in der Jalan Monkey Forest und hatten nur ein paar Schritte zu laufen, um in den berühmten Affenwald zu gelangen. Zwar waren wir bereits vor 5 Jahren auf unserer Bali-Rundreise dort, aber der kleine Naturpark ist so schön, deshalb wollten wir noch einmal hin.


Der Eintritt kostet 50.000 IDR pro Person. In den Informationsbroschüren, die am Kassenhäuschen in mehreren Sprachen ausliegen, und auf der Website des Parks steht noch, dass man die Affen (mit Bananen) füttern und mit ihnen "interagieren" darf. Letzteres ist mittlerweile verboten und es gab auch keinen Verkaufsstand für Bananen mehr.


Der Affenwald gehört den Bewohnern des Dorfes Padangtegal, ihnen ist er heilig. Die drei Tempel, die sich im Wald befinden, symbolisieren das Tri Hita Karana, das Bemühen um "Ausgewogenheit der drei Wege": religiöse, traditionelle und Aspekte der Natur sollen mit den Bedürfnissen der Menschen in Einklang sein. Die hier lebenden Affen sind Langschwanz-Makaken.

Fast wie im Dschungel ...
Wir betraten den Wald durch Tor 2, so kamen wir nach wenigen Metern zu der Treppe, die nach unten zum Tempel der Heiligen Quelle (Pura Beji) führt. Der Tempel ist für Touristen nicht mehr zugänglich, vor 5 Jahren konnte ich hier noch beten und eine Opfergabe darbringen.



Danach nahmen wir den Pfad aus Holzplanken zum Haupttempel, dem Pura Dalem Agung Padangtegal. Und da passierte es: Einer der älteren Affen kam zähnefletschend auf mich zugerannt. Ich schwöre, ich hatte mich nicht im geringsten falsch verhalten. Ich stand bewegungslos da und blickte stur nach unten. Der Affe packte den Saum meines Kleides, legte die Pfote auf meinen Schuh und wandte sich dann von mir ab, um einen anderen Touristen zu verscheuchen, der den Stein, mit dem der Affe zuvor gespielt hatte, an sich genommen hatte. Der Affe gab erst Ruhe, als der Tourist den Stein wegwarf. Sofort griff er sich wieder sein "Spielzeug".


Wir nahmen lieber einen anderen Weg, um zum Pura Dalem Agung Padangtegal zu gelangen ...


Über die Ballustrade hinweg fotografiert ...
Auch in diesem Tempel haben Touristen mittlerweile keinen Zutritt mehr. Während wir uns im Vorhof des Tempels umschauten, kam schon wieder einer der Affen auf mich zugerannt. Auch er griff nach dem Saum meines Kleides, zerrte daran und ließ dann von mir ab. Ob die Farbe meines Kleides (weiß) die Affen irgendwie störte? Eigentlich kann ich mir das kaum vorstellen ... Auf alle Fälle fand ich es nach diesen beiden Vorfällen schon sehr mutig, als einige der Touristen sich für ein Erinnerungsfoto ganz dicht zu den fressenden Affen setzten.

Ganz schön mutig ...
Ein anderer Tourist versuchte, einem Affen die Süßkartoffel wegzunehmen. Dafür bekam er einen ziemlich häßlichen Kratzer am Arm von dem aufgebrachten Tier verpasst. Lektion gelernt? Ein Mitarbeiter des Parks brachte den Touristen zur Krankenstation.

Zum Schluss liefen wir noch in Richtung des dritten Tempels, dem Pura Prajapati. Hier liegt auch der Friedhof, der bei unserem diesjährigen Besuch allerdings leer war, denn Ende August hatte die Verbrennung der dort beerdigten Toten stattgefunden. Diese Zeremonie wird alle 5 Jahre abgehalten. (Unser Besuch vor 5 Jahren fiel in den Juni, da standen überall Grabsteine.)

Dieses Foto ist vor fünf Jahren entstanden.
Bevor wir zurück ins Hotel gingen, schauten wir uns noch die Souvenirläden an und gönnten uns einen Milkshake in einem der nahegelegenen Cafés.


Fazit: Trotz der Aufregungen, die die "Affen-Attacken" auf mich (und den anderen Touristen) mit sich brachten, war es ein schöner Nachmittag.